Aktuelles zum Tierschutzrecht für Haustierbesitzer; was Sie über die EU-Regeln wissen müssen

12. Februar 2026

Brrr, es ist Februar in Berlin! Während die Temperaturen fallen und wir uns in unseren warmen Wohnungen einmummeln, macht sich bei vielen Haustierbesitzern das böse Erwachen bemerkbar: das neue Tierwohlgesetz der EU verlangt jetzt von uns, dass wir uns intensiver um unsere pelzigen Freunde kümmern als je zuvor.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mikrochip-Pflicht für alle Haustiere 🐾
  • Übergangsfristen: 5 Jahre für Hunde, 10 Jahre für Katzen ⏳
  • Online-Verkäufe: Strengere Kontrollen 🛒
  • Keine Wildtier-Kreuzungen mehr erlaubt 🚫
  • Erhöhte Tierarztkosten: 50 bis 100 Euro pro Tier 💰

Wussten Sie schon? Im Jahr 2026 generiert der illegale Haustierhandel in der EU jährlich bis zu 1,3 Milliarden Euro – Grund genug für neue Maßnahmen!

Der Hintergrund des neuen Tierwohlgesetzes

Die EU hat sich auf ein neues Gesetz geeinigt, das frischen Wind in die Haltung von Haustieren bringen soll. Um dem illegalen Handel entgegenzutreten, benötigt jedes Haustier künftig einen Mikrochip, der in einer zentralen Datenbank registriert wird. Dies soll nicht nur die Nachverfolgbarkeit von Tieren verbessern, sondern auch Menschen vor unglücklichen Kaufentscheidungen bewahren.

Die Regelungen sollen für alle Haustierbesitzer gelten, unabhängig davon, ob man sein Tier von einem Züchter oder dem Tierschutzverein erworben hat. Und ganz wichtig: Wer in Zukunft ein Tier aus dem Ausland holt, muss sich ebenfalls an strikte Vorschriften halten. Keine einfache Aufgabe, aber eine notwendige für mehr Tierschutz.

Die Pflichten der Haustierbesitzer

Was bedeutet das konkret für uns als Haustierbesitzer? Zunächst einmal heißt es, dass wir unsere Hunde und Katzen binnen der festgelegten Fristen chippen und registrieren lassen müssen. Die Kosten, die dafür auf uns zukommen, sind nicht zu unterschätzen: Zwischen 50 und 100 Euro müssen wir für den Chip und die Behandlung beim Tierarzt einplanen.

Zusätzlich müssen wir uns auf längere Übergangsfristen einstellen. Während Hunde innerhalb von 5 Jahren gechippt werden müssen, haben Katzen ganze 10 Jahre Zeit. Das klingt erst einmal entspannend, jedoch ist es ratsam, diesen Prozess nicht unnötig lange hinauszuzögern. Schließlich ist der chip eine gute Versicherung, falls das geliebte Tier mal abhandenkommt.

Die neuen Regelungen im Handel mit Haustieren

Ein weiteres stark umstrittenes Thema sind die neuen Vorgaben für Online-Verkäufe von Tieren. Die EU plant, diese strenger zu kontrollieren. Zwar sind Online-Verkäufe nicht gänzlich verboten, jedoch wird von allen Anbietern mehr Transparenz gefordert. Wer ein Tier verkaufen möchte, muss klar identifizierbar sein.

Der Handel in zoologischen Fachgeschäften wird unter bestimmten Bedingungen komplett eingestellt. Dies soll verhindern, dass impulsive Käufe und damit verbundenes Tierleid gefördert werden. In vielen Ländern gibt es bereits Regelungen dazu, in Deutschland hingegen ist der Verkauf von Hunden und Katzen in der Regel schon längst Geschichte.

Praktische Tipps für Haustierbesitzer

Das Leben als Haustierbesitzer wird sich durch die neuen EU-Regeln definitiv verändern. Um die Erfüllung dieser neuen Bestimmungen zu erleichtern, hier einige praktische Tipps:

  • Besuchen Sie Ihren Tierarzt in der Nähe von DM oder Rossmann für die Mikrochip-Implantation.
  • Registrieren Sie Ihr Tier in der amtlichen Datenbank. Dies kann meist direkt beim Tierarzt erfolgen.
  • Halten Sie die Tierarztrechnungen gut aufbewahrt, falls es bei Kontrollen zu Nachfragen kommt.

Ich erinnere mich gut an die Zeit, als unser Nachbar seine Katze „Flocke“ auf der Straße entdeckte. Blöd nur, dass Flocke ohne Mikrochip viel zu lange vermisst wurde und schließlich einige Straßen weiter gefunden wurde. Hätte er sie früher chippen lassen, wäre das Stress-Drama sicher nicht nötig gewesen!

Was jetzt?

Die neuen Gesetze bedeuten für uns als Haustierbesitzer eine klare Verantwortung. Planen Sie in den kommenden Monaten den Besuch beim Tierarzt ein, um den Mikrochip für Ihren vierbeinigen Freund setzen zu lassen. Informieren Sie sich auch immer wieder über die aktuellen Entwicklungen in der Gesetzgebung, um nichts zu verpassen und sicherzustellen, dass Sie alle Rechte und Pflichten im Umgang mit Ihren Haustieren kennen.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung.